Über den Verein

Der SATUS Heimberg wurde 1953 als neue Sektion des Schweizerischen Arbeiter Turn- und Sportverband gegründet und pflegte das traditionelle Turnen. Seit einigen Jahren hat sich dies aber geändert und wir haben uns der Zeit "angepasst".

 

Unsere Unihockeyabteilung bietet Mannschaften für alle Alterskategorien an. Schülerinnen und Schüler haben ihre Mannschaft, die Damen, die Aktiven und sogar für die Gemütlichen besteht die Möglichkeit, in der Trainingsgruppe Unihockey zu spielen. Bei den Frauen steht im Vordergrund das Gesundheitsturnen. Die Trainingsgruppe bietet sich dem aktiven Mann an. Unsere Volley-Mixed-Mannschaft nimmt sehr erfolgreich an Turnieren und Meisterschaften teil. Auch für OberstufenschülerInnen gibt es ein Jugendvolleyball. 

 

Haben wir Euer Interesse geweckt??

Seht euch die verschiedenen Riegen an...

Wir freuen uns auf euch!

Jahresrückblick des Präsidenten 2020

Mit der letzten Vorstandssitzung des vorangehenden Jahres und dem Abschluss der HV 2019 starteten wir ins neue Vereinsjahr,

Die Riegen turnten fleissig und mit einer neuen Leiterin für die Frauenriege konnten auch die Frauen wie gewohnt ihr Training aufnehmen. Die Unihockeysaison war in vollem Gange und die Hallen gut besetzt, als uns die für dieses Jahr wohl prägendste Nachricht erreichte: Ausbruch der Corona-Pandemie.

Im März wurden erste Massnahmen durch die Kantone und den Bund ergriffen und so fanden wir uns bald in einem landesweiten Lockdown wieder. Die Trainings wurden unterbrochen, grössere Menschenansammlungen untersagt, so mussten wir denn auch die erste Vorstandssitzung bereits vorläufig verschieben. Allerdings dauerte dieser Lockdown und vor allem die danach folgende Lockerung länger als wir uns alle hätten denken können. Die im Mai angesagten Events wurden vorerst verschoben oder bereits abgesagt, so zum Beispiel die Heimturniere des Unihockey, die Veteranentagung des SATUS, die Delegiertenversammlung des SATUS Schweiz, der Dornhaldemärit mit der Dragonsbar und kurzum auch der Saisonabschluss des Unihockeys. Wichtig für uns war nun der Fokus auf die Wiederaufnahme der Trainings zu setzen. Wofür wir insgesamt drei neue Schutzkonzepte erarbeiteten (von welchen dann letztlich eines genehmigt wurde) damit der Trainingsplan wieder mehr oder weniger wie gewohnt weitergeführt werden konnte. Volleyball, Unihockey, die Jugi und auch Trainingsgruppe und die Frauen konnten so wenigstens bis an die Sommerferien wieder trainieren. Im Juni konnten wir dann auch die erste/zweite Vorstandssitzung des Jahres 2020 im CIS Heimberg durchführen. Das erneute Wiedersehen nach langer Pause war gut und notwendig, damit wir die «verschobenen Punkte» zusammen besprechen konnten und um das weitere Vorgehen zu planen.

Ein Versuch den Trainingsausfall der Unihockeyaner mit zusätzlichen Hallentrainings während der Sommerferien aufzuholen scheiterte seitens Gemeinde, da für die Sommerferien die Sanierung der sanitären Anlagen bereits langer vorher geplant worden war. So gingen wir in die eigentlich unerwünschte Sommerpause.

Die Sommerferien vorwiegend praktisch ohne Corona genossen und gestärkt kehrten wir im August zurück um die Trainings wiederaufzunehmen. Die Trainingsgruppe wurde zu dieser Zeit nicht sehr rege besucht, und auch die Volleyballer hatten etwas mit den Teilnehmerzahlen zu kämpfen, während die Unihockeyaner und die Frauenriege sehr gut starteten. Auch die dritte Vorstandssitzung Ende August konnten wir ohne weiteres durchführen und die alljährliche Meldung der Jugendlichen für die Fördergelder der Gemeinde abschliessen. Ebenfalls im August fand auch die wegen Corona verschobenen Vorstandssitzung des KJV (Kultur und Jugendförderung Gemeinde Heimberg) statt. Via STV konnten wir auch zusätzlich vom Corona-Hilfepaket profitieren und unsere Mindereinnahmen und Mehrausgaben wegen Corona angeben. (Die im komplexen Onlineformular erfassten Beträge wurden dann auch im Dezember ausbezahlt).

 

Der September begann fröhlich sportlich mit den Trainingslagern der Unihockeyaner sowie deren Saisonstart. Allerdings konnten dann gerade mal zwei Matchtage gespielt werden bevor Corona uns ein zweites Mal einen Strich durch die Rechnung machte. Die zweite Welle liess die Infektionszahlen steigen und so auch das Risiko einer Verbreitung, weswegen die Anzahl sich treffender Personen und kurz darauf auch die Sportaktivitäten wieder eingeschränkt wurden. Die aus April und Mai in den Oktober verschobenen Sitzungen wurden definitiv abgesagt und die für die DV des SATUS Schweiz notwendigen Abstimmungen und Wahlen wurden online durchgeführt. Die Sportkonferenz West fand via Online-Meeting statt an welchem wir uns wenigstens digital über Kamera und Mikrofon austauschen konnten.

In dieser Zeit gingen gleich mehrere Rücktritte ein. So zum Beispiel der Leiter des Volleyball-Teams, sowie deren Vorstandsmitglied und die in der Pflege tätige Leiterin der Frauenriege, welche in der zweiten Corona-Welle auch beruflich enormem Druck ausgesetzt wurde.

Im Oktober und November waren nahezu keine mannschaftssportlichen Unternehmungen möglich. Der Trainingsbetrieb auf null reduziert und auch unsere folgenden Vorstandssitzungen mussten wir dann vorerst digital abhalten. Das Vorstandsessen 2020 und das Heimturnier des Volleyball-Mixed wurden abgesagt und so auch die meisten Weihnachtstrainings, Weihnachtsessen und Glühwein-Treffen im Dezember. Mit gutem Mute, dass wir uns bis zur Hauptversammlung im Februar wieder treffen und gemeinsam an einem Tisch sitzen dürfen, haben wir uns für den Versand der Einladungen zur Hauptversammlung 2020 entschieden.

Die erneute Angst vor dem weiteren Anstieg der Infektionszahlen über die Festtage brachte eine weitgehende Verschärfung der Massnahmen mit sich und auch der Januar sollte trainingslos nicht wirklich besser werden. Hinzu kam der definitive Abbruch der Unihockeysaison 2020/21. Deshalb entschieden wir an der letzten Vorstandssitzung des Vereinsjahres 2020 für die Online-Variante einer Hauptversammlung. Wir werden die Traktandenliste, Jahresrechnung und Budget 2021 sowie die Präsentation zur Sitzung auf unserer Webseite publizieren. Wir wollen den Mitgliedern die Möglichkeit geben, online zu wählen und abzustimmen.

Das Corona-Jahr 2020 stellte uns alle hart auf die Probe: Keine oder wenige Trainings, Motivationsverlust, Mehraufwand für die Organisation des Clubs wegen der unübersichtlichen Lage und der ständig wechselnden Massnahmen und Verordnungen, die Belastung der einzelnen Mitglieder, privat und auch beruflich in dieser schwierigen Zeit sind keinesfalls einfach. Dennoch bin ich überzeugt, dass wenn wir zusammenhalten, die Krise aussitzen und, sobald möglich, wieder mit Freude zurück in die Hallen finden, wir diese Krise meistern können.

Zuversichtlich blicke ich in die Zukunft und ich hoffe dass wir Corona bald wenigstens soweit hinter uns lassen können, dass wir uns wieder in den Hallen treffen dürfen um gemeinsam unserem Hobby, dem Sport und gesellschaftlichen Beisammensein nachgehen dürfen.

Behaltet eure Motivation, freut euch auf die vielen Trainings und den sozialen Austausch den wir in Zukunft wieder geniessen werden! Ich freue mich euch alle wiederzusehen!

Sportliche Grüsse

 

Der Präsident, M.Ackermann
Heimberg, 25.01.2021

Jahresrückblick des Präsidenten 2019

Kurz vor dem Start des neuen Vereinsjahres führten wir im Januar den ersten Game-Day durch. Ohne grossen Aufwand und mit einem einfachen Konzept ohne lange Helfereinsätze versprach der Event mit nur wenigen Besucherzahlen positive Zahlen zu schreiben. Der Event wurde dann jedoch trotz Werbung an den verschiedenen Anschlagbrettern und als Notiz im Jahresprogramm und vielleicht auch wegen der gleichzeitig stattfindenden Skirennen eher spärlich besucht. Gerade mal 10 Gäste konnten vermerkt werden, und dennoch schrieben wir schwarze Zahlen.

 

Mit dem Schluss der HV 2019 begann dann das Vereinsjahr 2020. Die Trainings in vollem Gange und der Start ins Jahr geglückt, sahen wir uns mit einer ersten schwierigen Aufgabe konfrontiert: Die Volleyball-Jugi sucht einen neuen Leiter. Trotz mehrmaliger Versuche einen neuen Leiter zu finden schien die Aufgabe vorerst aussichtslos, weshalb ich als Präsident das Amt vorläufig trotz wenig Erfahrung und keinen Ambitionen in Sachen Volleyball zeitweilig übernahm.

 

Die Unihockey-Damen starteten gut ins neue Vereinsjahr und konnten Ende April ihre Saison auf sehr guten 3. Platz beenden, während die Herren 1 ihre Mühe in der 3.Liga hatten und die Saison dementsprechend auf dem letzten Platz beendete. Dies führte zum Abstieg zurück in die 4.Liga.

 

Die Frauenriege erfreute sich guter Besucherzahlen und schaltete ein Inserat für Ihr Faszien-Training, auf welches es jedoch leider fast keine Rückmeldungen gab.

Das Volleyball-Mixed Team war top-motiviert und startete gut ins neue Jahr. Gute Trainings und konstante Besucherzahlen machen Freude.

 

Im Mai standen wie immer die DV des SATUS Schweiz und die SATUS-Bar am Dornhaldemärit in Heimberg auf dem Programm. Da die beiden Events zur gleichen Zeit stattfanden konnte ich nur an einem der beiden teilnehmen. Der Märit-Stand generierte wie meistens einen kleinen Gewinn, trotz mangelnder Helferzahl und durchzogenem Wetter. Für das folgende Jahr wird die Organisation des Events ein neues OK erhalten um auch gleichzeitig neuen Schwung und Ideen einzubringen. Wir sind gespannt auf die Umsetzung 2020. Die DV des SATUS Schweiz bot im Anschluss einen Kreativ-Nachmittag, an welchem Bedürfnisse und kritische Punkte für die Zukunft des SATUS diskutiert wurden. Als Problematiken der Zukunft wurden hier vor allem schwindende Mitgliederzahlen, die Veränderung der Riegen, sowie die Entwicklung des SATUS in Zusammenhang mit dem STV diskutiert und mögliche Lösungen notiert. Die Resultate werden an der folgenden DV vermutlich weiter behandelt. Der Vorstand des SATUS Schweiz hat sich auch einige Regeln auferlegt welche sie zur verbesserten Kommunikation und Zusammenarbeit untereinander verwenden möchten. Ich bin der Meinung dass wir diese Regeln auch für uns als Club nutzen können und uns diese für die interne Kommunikation und Ausübung unserer Ämter merken. Hierzu später mehr…

 

An der DV des KJV Heimberg wurde in diesem Jahr die neue Verrechnungsmethode zur Ausgabe der Gemeinde-Unterstützungsgelder der Jugendförderung bestätigt. Bei der neuen Verrechnung werden die Ansätze fairer verteilt und kommt auch dem SATUS Sportclub Heimberg zu Gunsten.

 

Derweil konnten die Volleyball-Mixed Mannschaft am Turnier in Burgdorf überzeugen und von 5 Matches ganze vier gewinnen! Gratuliere euch zu eurer guten Leistung!

Für die Leitersuche der Volleyball-Jugend meldete sich Andrea Bieler, welche mich von April bis Juli bereits tatkräftig unterstützte, damit die Juniorinnen ein angemessenes Training erhalten. An der zweiten Vorstandssitzung diskutierten wir das Thema dann nochmals eingehend und erarbeiteten eine neue Lösung welche im August/September dann umgesetzt werden sollte.

Die Trainingsgruppe und die Frauenriege passten Ihre Trainingszeiten zugunsten des Jugend-Volley an und ermöglichten so einen reinen Volley-Montag. Die Volley-Jugend trainiert als erstes und direkt im Anschluss trainiert die Mixed-Mannschaft. So können die Leiter der Jugi direkt im Anschluss auch ihr eigenes Training wahrnehmen und müssen nicht noch zusätzliche Abende entbehren. Ich bin froh das wir die Leitung für diese Riege nach einem halben Jahr nun doch noch besetzen konnten, denn die Jugi ist nicht zuletzt die Zukunft eines jeden Vereins.

 

Jedoch sollten sich auch in der Frauenriege die Problematik um die Suche eines Leiters eröffnen, denn Gisela gab nach langjähriger Tätigkeit die Demission als Leiterin der Frauenriege per HV bekannt.

 

Im September startete wie die neue Saison der Unihockeyaner mit dem Trainingslager der Damen und demjenigen der Herren. Durch kurzfristige Abmeldungen und allgemein weniger Anmeldungen für das Trainingslager der Herren wurde improvisiert und anstelle eines auswärtigen Trainingsaufenthalts eine Teamsitzung mit Grii in der Waldhütte geplant. Der Waldhütten-Besuch barg dann noch einige Unannehmlichkeiten. Durch Fehlkommunikation meinerseits und einigen Mitgliedern, sowie dem Nicht-Vorhandenseins des Schlüssels endete der Besuch mit einer Reparatur des Türschlosses und der Demission des Hüttenwartes. Ich bin nicht erfreut dass es so ausgegangen ist und bin mir bewusst dass ich hier auch nicht unschuldig bin, denn als Präsident hätte ich mich hier mehr ins Zeug legen sollen um die Situation entsprechend zu bereinigen.

 

Die Trainings des Mixed-Volleyball werden im Herbst gut besucht, an den Turnieren hingegen haben sie ab und an mit knapper Teilnehmerzahl zu kämpfen. Die Trainings der Unihockeyaner strotzen vor Mitglieder. Durch stetigen Zuwachs finden sich teilweise bis zu 16 Spieler im Training.

Die Frauenriege ist nach wie vor gut besucht, trotz dem Wechsel der Hallenzeit auf den Donnerstag, hatte aber auf der Suche nach einem neuen Leiter noch keinen Erfolg. Die Trainingsgruppe startet nach der Sommerpause ebenfalls wieder mit Ihren Trainings, zugunsten der Volleyball-Jugend nun ein wenig später am Abend.

 

Im Oktober versuchten wir uns an einer zweiten Runde Game Day. Trotz Inserat im Dorfboten, Flyern und Aushängeschildern an öffentlichen Anschlagbrettern und in den Geschäften in Heimberg wird der Event lediglich von 6 Personen besucht und wir machten einen kleinen Verlust. Aufgeben ist noch keine Lösung und wir werden es wieder versuchen, vielleicht mit einem anderen Event, anderem Namen oder noch mehr Werbung, denn ich bin überzeugt, dass sich mit diesem Event bei grösseren Besucherzahlen gutes Geld für den Club erwirtschaften lässt.

 

Das Vorstandsessen im November wird wegen zu wenigen Anmeldungen auf den Januar verschoben.

Nach dem Heimturnier der Volleyball-Mixed Mannschaft belegt Heimberg den 3.Rang und erwirtschaftet einen sehr guten Gewinn. Die Unihockey Herren 1 starteten fulminant in die Saison und könnten bisher alle Punkte mitnehmen. Bei den Herren 2 verlief der Start eher mässig. Gegner mit ehemaligen Spielern aus hohen Ligen erschwehren das Spiel. Trotzdem werden die Trainings mit bis zu 20 Personen besucht und die Halle ist voll.

 

Im Dezember fanden die zweitletzte Vorstandssitzung des Vereinsjahres 2019, Weihnachtsessen und Glühwein-Trinken der einzelnen Riegen statt. Die Frauenriege war immer noch auf der Suche nach einem neuen Leiter. Der Vorstand hätte sich hier wohl mehr einsetzen sollen, weshalb nun Inserate, Plakate und Aufschaltungen in Social Media, sowie weiteren Online-Plattformen geplant werden.

 

Im Januar stand es noch nicht besser um die Leitung der Frauenriege und die Zeit wird knapp. Bei einem Hallenbesuch bei den Damen machte ich nochmals diverse Vorschläge um den Fortbestand der Riege zu sichern, und der Vorstand hofft weiterhin, dass die Riege weiterhin bestehen bleibt.

 

Fazit des Vereinsjahres 2019:

Trotz einigen Abgängen durfte der SATUS Sportclub Heimberg auch sehr viele neue Mitglieder willkommen heissen, diese in den Riegen Volleyball Mixed und Unihockey. Die Suche nach hilfsbereiten und motivierten Leitern/Vorstandsmitgliedern/Funktionären in einem Sportclub gestaltet sich schwierig und wird künftig wohl nicht einfacher. Diversifizierte Ausrichtung der Mitglieder und knappe Freizeit, sowie Mangel an Motivation könnten Gründe dafür sein. Die klare Kommunikation und ernsthafte Ausübung der einzelnen Ämtern, trotz freiwilliger Annahme dieser ist die grosse Herausforderung.

Ich meinerseits habe in diesem Jahr zu wenig geleistet und muss mich selber an der Nase nehmen, die mir übertragenen Aufgaben ernst genug zu nehmen und in meiner Funktion alles an das Wohl der Mitglieder und des Clubs zu geben.

 

Ich möchte mich an dieser Stelle auch bei allen entschuldigen, mit denen ich falsch kommuniziert, die ich vielleicht enttäuscht, oder in deren Augen ich zu wenig für mein Amt als Präsident geleistet habe.

Ich nehme diese Kritiken an und gebe mir Mühe meiner Tätigkeit im Club besser und zielführender nachzukommen.

 

Ich danke allen für eure Leistungen, sowohl auf und auch neben dem Sportplatz. Freiwilligenarbeit ist keine Selbstverständlichkeit, aber sie ist notwendig, damit ein Club funktioniert. Je mehr Freiwillige, desto weniger Arbeit pro einzelnen Helfer. Helft mit, denkt mit, seid ein Club! Eine Einheit! Danke!!

 

Auf ein spannendes und erfolgreiches 2020!

 

 

Der Präsident SATUS Sportclub Heimberg, Heimberg, 02.Februar 2020

 

 

 

Michael Ackermann

Jahresrückblick des Präsidenten 2018

Das Vereinsjahr 2018 startete positiv mit meiner ersten HV als Präsident. Mehr oder weniger flüssig konnte ich durch die HV leiten und ich war froh, als wir das Ende der Sitzung feststellten. Übung macht sicher den Meister…

 

Die Riegen wurden bis dahin gut besucht und die Unihockeyaner sehen dem Ende Ihrer Saison entgegen. In einer spannenden Saison haben es die 4.Liga Herren weit gebracht und fiebern einem möglichen Aufstieg entgegen. Auch die Damen sind ebenfalls vorne mit dabei. Sie beenden die Saison schlussendlich auf dem zweiten Platz, während die Herren dann auch tatsächlich den Aufstieg in die 3.Liga schaffen. Mit den Letzten Punkten qualifizieren Sie sich für eine neue Herausforderung und nehmen diese dankend entgegen. Im Mai bestreiten unsere Volleyballer das Volleyturnier in Burgdorf und wie jedes Jahr waren wir mit der „SATUSBAR“ am Dornhaldemärit vertreten. Dank der gut besuchten Bar und den alljährlich wiederkehrenden bekannten Besuchern konnten wir einen guten Gewinn für den SATUS erzielen. Auch im 2019 werden wir am 18. Mai wieder am Dornhaldemärit teilnehmen.

 

Im Juni nahmen einige Frauen am Satus-Fit-Motion-Event in Oberentfelden teil und waren begeistert vom Faszien-Training. Aus diesem Grund wurde beschlossen, dass auch für den SATUS Heimberg entsprechendes Trainingsgerät angeschafft wird. Mit mehreren Trainingssessions in 2018 und dann 2019 werden die Frauen das Faszien-Training aufnehmen.

 

Nicht in allen Riegen erfreuten sich die Trainings grossen Besucherzahlen. Während die Anzahl trainierender Sportler in der Trainingsgruppe stetig ein wenig schwankt, kämpft das Netzball gegen akuten Spielerschwund. Verletzungen und zu wenig Zeit oder Motivation schienen die Gründe für die fehlenden Spieler zu sein. Eine grosse Flyeraktion sollte hier Abhilfe schaffen und wieder mehr Spieler in die Turnhalle locken. Leider wurden diese Versuche nicht mit grossem Erfolg belohnt. Auch das Jugendvolleyball stellte zum Sommerbeginn starken Mitgliederschwund fest, was vor allem auf den Schulschluss und den Lehrbeginn, sowie die ungünstige Hallenzeit zurückzuführen war. So wurde Ende Juli das Training des Jugendvolley vorerst auf Eis gelegt.

 

In den Herbst starteten wir mit den Trainingslagern der Unihockeymannschaften. Mittlerweile beinahe traiditionell reisten die Damen an die Lenk ins Kuspo. Die Herrenmannschaften starteten in Fiesch zum Extratraining, begleitet von Theorie rund ums Spiel und sehr gesellschaftlichen Abenden… oder Nächten…

 

Auch die Triningsgruppe und die Frauen starten gut in den Herbst, wobei die Netzballer leider einen längeren Trainingsunterbruch haben, bis endlich wieder genug Spieler den Weg in die Halle finden.

 

Im Oktober sollte auch wie jedes Jahr das Oberlandkegeln stattfinden. Organisator in diesem Jahr war der SATUS Heimberg. Da das Kegeln im letzen Jahr mangels Teilnehmern ganz abgesagt werden musste, starteten wir einen Pilotversuch und wechselten den Anlass in eine für Nicht-Vollblutkegler beinahe verwandte Sportart… das Bowling. Frühzeitig organisierten wir Hallenplätze und versandten die Einladungen und die Rückmeldungen auf eine solche Anpassung waren so unterschiedlich wie Golf spielen und Boxen. Einige hatten grosse Freude, dass wir eine tolle Alternative fanden um wieder mehr Spieler zu begeistern, andere wiederum fanden es beinahe obszön dass wir auf der Einladung nicht erwähnt hatten, dass das obligatorische „Fleischplättli“ zum Schluss „inklusive“ ist. Wie auch immer, jedenfalls waren jedoch unsere Versuche, genügend andere teilnehmende Vereine zu finden vergebens und in den eigenen Reihen war die verbleibende Zeit beinahe zu knapp, genügend Spieler zu stellen, weswegen wir den Anlass dann auch absagten.

 

Gegen Ende Oktober fand das Heimturnier der Volleyballer mit insgesammt 11 Teams statt. Die bis dahin gespielten Matches liefen nicht wie geplant, weshalb sich die Volleyballer bis dahin eher weiter hinten im Feld positionieren konnten. Die aufgestiegenen Herren Unihockeyaner taten sich mit den neuen Gegnern einer höheren Klasse auch eher schwer. Sehr erfreulich waren jedoch die Leistungen der Damen-Unihockeymannschaft welche ganz vorne mitspielten, und der Herren 5.Liga, welche auf dem hervorragenden 1.Platz standen.

 

Im November genossen wir ein vorzügliches Vorstandsessen im Grizzli in Forst-Längenbühl. Das ursprünglich gewählte Restaurant Schützen in Oppligen hatte in November leider keinen Platz mehr frei.

Ebenfalls im November, nahm ich an der Sportkonferenz der Region West, in Interlaken teil. Der Mitgliederschwund und Mangel an Sportlern wurde auch hier wieder sichtbar, denn nur durch die Teilnahme einer kompletten Riege des organisierenden Vereins wurden alle Tische besetzt. An der Sportkonferenz erhalten Jugendliche Sportler die Möglichkeit ihren ganz eigenen Abend zu gestalten und in diesem Jahr lösten wir ein lustiges Quiz rund um die Region Interlaken. Ebenfalls an der Konferenz vertreten war der STV. Der Delegierte des Turnverbandes brachte zum Ausdruck dass Ausbildungen für Leiter ein wichtiger Bestandteil eines erfolgreichen Clubs sind und auch SATUS-Leiter künftig an den Leiterkursen des STV teilnehmen können. Der Präsident des SATUS Schweiz sprach von den sich verändernden Vereinsverhalten und den Mitgliedern und deren Motivationen einem Club beizutreten. In Zukunft werden verschiedene Möglichkeiten der Kommunikation und auch verschiedene Vereinsmodelle diskutiert werden müssen.

 

Mit der fünften und sogleich zweitletzten Vorstandssitzung schlossen wir im Dezember das alte Jahr ab und freuten uns auf 2019. Den länger geplanten „Winter-Event“ verschoben wir mangels Organisationszeit und Helfern in den Januar 2019. Als Konzept-Event versuchten wir fremden und clubinternen Spielbegeisterten eine Plattforn zu bieten um Ihre Spiele gegeneinander zu spielen. Kurze Organisationszeit und ein Minimum an anfallenden Kosten, sowie ein geringer Helferaufwand sprachen für den Event. Mit schlussendlich ca. 10 Teilnehmern fiel der Erfolg eher mässig aus, jedoch werden wir den Event auch im nächsten Jahr mindestens ein weiteres Mal wiederholen, womöglich wird er sich durch zeitige Publikation des Datums sowie umfangreicher Werbung online, sowie auch mehrmals im Dorfboten doch noch etablieren.

 

Leider mussten wir im Januar auch das Netzball-Team verabschieden, welches sich mangels Teilnehmer an einer Teamsitzung für dessen Auflösung entschied. Ich hoffe sehr dass die nach wie vor begeisterten Sportler nicht aufgeben und wir eventuell eine neue Riege, oder gar das Netzball bald wieder bei uns willkommen heissen können.

 

Im Jugendvolleyball durften wir hingegen ein überraschendes ComeBack feiern, denn in der ersten Januarwoche nahm die Mannschaft mit fünf neuen Jugendlichen das Training wieder auf. Mittlerweile trainieren am Donnerstag wieder acht Jugendliche, welche wir hoffentlich bald definitiv in unseren Verein aufnehmen dürfen.

 

Ich blicke zurück auf ein lehrreiches Jahr und das mit weinenden, aber auch lachenden Augen. Denn trotz der Auflösung einer kompletten Riege dürfen wir doch immer wieder neue Sportler für unsere Teamsportarten begeistern und zusammen tolle Zeiten erleben.

 

Ich danke allen für eure Leistungen, sowohl auf und auch neben dem Sportplatz.

 

Auf ein spannendes und erfolgreiches 2019!

 

 

Der Präsident SATUS Sportclub Heimberg, Heimberg, 01.Februar 2019

Michael Ackermann